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Individualisiertes Lernen

Individualisiertes Lernen bedeutet für uns, jeden Schüler und jede Schülerin unter Einbezug der individuellen Persönlichkeit zu fördern. In Klasse 11 des Wirtschaftsgymnasiums haben die Schülerinnen und Schüler in den Kernfächern Deutsch, Mathematik und Englisch die Möglichkeit, in ausgewählten Einheiten entsprechend ihres derzeitigen Leistungsstandes individuell unterstützt und gefördert zu werden.

Beispiel Deutschunterricht: In der 11. Klasse arbeiten die Schülerinnen und Schüler während einer vierwöchigen Unterrichtseinheit selbstständig im Bereich "Textverständnis". Texte in unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden werden mit unterschiedlichen Methoden bearbeitet wie z.B. Schlüsselbegriffe erkennen und markieren, Einteilung des Textes in Sinnabschnitte, Strukturdiagramme und Schaubilder erstellen sowie Fragen zum Text beantworten. Die Schülerinnen und Schüler wählen am PC die Aufgaben aus und setzen sich selbstständig mit den dazugehörigen Informationen und Übungen auseinander. Mithilfe der entsprechenden Musterlösung können sie ihre Ergebnisse vergleichen. Jede Aufgabe wird von den Schülern und Schülerinnen reflektiert, z.B. in Hinsicht auf Dauer und Verständnis. In einem individuellen Portfolio dokumentieren sie ihr Vorgehen und erhalten von der unterrichtenden Lehrkraft eine Rückmeldung zu ihrem Portfolio.

Beispiel Mathematikunterricht: Zu Beginn der 11. Klasse nehmen alle Schülerinnen und Schüler an einem PC-gestützten Einstufungstest über den Realschulstoff teil. Anschließend haben sie wöchentlich in einer Extrastunde ("Pool-Stunde") die Gelegenheit, entsprechend der Testergebnisse ihr Grundlagenwissen aufzufrischen oder zu vertiefen. Es werden die aus der Realschule bekannten Themen Termumformungen, binomische Formeln, lineare Gleichungen sowie Potenz-, Wurzel-, und Bruchrechnung bearbeitet. Für jedes einzelne Thema gibt es Checklisten, Informationsmaterial mit Musteraufgaben und mathematischen Gesetzen sowie Übungen zur Anwendung des Gelernten. Jedes Thema schließt mit einem Test ab, so dass die Schülerinnen und Schüler überprüfen können, in welchen Bereichen sie noch Unterstützung benötigen. Für Fragen und weitere Informationen ist in jeder Pool-Stunde ein Mathematiklehrer/eine Mathematiklehrerin Ansprechpartner.

Beispiel Englischunterricht: Nach der ersten Klausur erhalten die Schülerinnen und Schüler eine umfassende Rückmeldung, welche Kompetenzbereiche (reading-writing-listening) schon gut beherrscht werden. Erfahrungsgemäß wird dabei aber auch deutlich, dass sich die Lernenden auf unterschiedlichen Niveaustufen im Bereich Grammatik befinden. Weil jeder Schüler und jede Schülerin seine bzw. ihre „Baustelle“ hat, erhalten sie eine eigene „grammar to-do-list“. Es werden von der Lehrkraft Inputs zu verschiedenen Themen wie „if-clauses“, „passive“, „tenses“ und dergleichen angeboten und in kurzen Selbstlernsequenzen werden diese individualisiert bearbeitet. Die Lernenden haben die Möglichkeit selbst zu entscheiden, welchen Bereich sie vertiefend bearbeiten möchten. Als Grundlage der Besprechung und Diagnostik dient ein Notizblatt zu den individuell gewählten Grammatikschwerpunkten.
Weiterhin werden in ausgewählten Phasen inhaltliche Aufgaben auf unterschiedlichen Niveaus angeboten, sodass hier jeder Schüler/jede Schülerin das für ihn/sie Angemessene auswählen und bearbeiten kann.

Europaschule in Hamburg